Immobilienfinanzierung

Wer den Bau, den Erwerb oder die Renovierung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung plant, der sollte sich im Vorfeld gründlich mit der Immobilienfinanzierung auseinandersetzten.
In den meisten Fällen reicht das bis Dato angesparte Eigenkapital nicht aus, um die gesamte, für den Erwerb, Bau oder die Renovierung der Immobile veranschlagte Summe nicht aus, so dass man auf Fremdkapital, zum Beispiel in Form eines Darlehns, zurückgreifen muss.
Bis in die 1970er Jahre wurde ein zur Immobilienfinanzierung benötigtes Darlehn in Deutschland ausschließlich von Banken und Bausparkassen angeboten. In der heutigen Zeit gibt es jedoch eine größere Vielfalt an Anbietern. Neben Banken und Bausparkassen sind es nun vor allem Landesförderinstitute, die Kreditanstalt für Wiederaufbau und Versicherungsgesellschaften, an welche man sich wenden kann, sollte man die Aufnahme eines solchen Darlehns in Erwägung ziehen.
In den letzten Jahren betrug der Gesamtbestand von wohnwirtschaftlichen Darlehen an Privatpersonen in Deutschland rund 791,6 Milliarden Euro.
Die Absicherung des Darlehnsgebers erfolgt über eine Grundschuld, der so genannten Hypothek, mit der die Immobile belastet wird. Sollte es zum Ausfall des Rückzahlungen, allgemein als Zinsen und Tilgung bekannt, kommen, fällt die betroffene Immobilie dem Darlehnsgeber zu.
Die Höhe der anfallenden Zinsen ist abhängig von verschiedenen Faktoren und variiert daher von Fall zu Fall. Daher sollte der Kreditnehmer das Risiko eines solchen Darlehns mit höchster Vorsicht kalkulieren.
In seltenen Fällen , wenn die eigenen Sicherheiten nicht ausreichen, um einen Kredit bewilligt zu bekommen, ist ein Darlehn auch über eine andere Privatperson (z.B. einen Verwandten) oder aber über den Arbeitgeber möglich. Letzteres wird weitläufig als Mitarbeiterdarlehen bezeichnet.Im